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AGB

AGB FÜR WEITERBILDUNG

1. Allgemeine Grundlagen / Geltungsbereich
1.1 Für sämtliche Rechtsgeschäfte zwischen dem/der AuftraggeberIn (nachfolgend AuftraggeberIn / AuftraggeberInnen oder TeilnehmerIn / TeilnehmerInnen genannt) und der schmid & diamant development gmbh (in der Folge „schmid & diamant“, genannt) gelten ausschließlich die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung.

1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Vertragsbeziehungen, somit auch dann, wenn bei Zusatzverträgen darauf nicht ausdrücklich hingewiesen wird.

1.3 Entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind nur gültig, wenn diese von schmid & diamant ausdrücklich schriftlich anerkannt werden.

1.4 Für den Fall, dass einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein und/oder werden sollten, berührt dies die Wirksamkeit der verbleibenden Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame ist durch eine wirksame Bestimmung, die ihr dem Sinn und wirtschaftlichen Zweck nach am nächsten kommt, zu ersetzen.

2. Anmeldungen & Kursbeitrag
2.1 Alle Anmeldungen zu Seminaren und Lehrgängen bei schmid & diamant werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt.

2.2 Die im Kursbeitrag enthaltenen Leistungen von schmid & diamant sind im jeweiligen Kursprogramm beschrieben. Die Lehrgangssprache ist Deutsch, allfällige Diplom- oder Abschlussarbeiten sind in deutscher Sprache zu verfassen. Seminar- bzw. Lehrgangsunterlagen sind im Kursbeitrag enthalten, diese dienen ausschließlich der persönlichen Verwendung der TeilnehmerInnen. Im Kursbeitrag enthalten sind weiteres Kaffeepausenverpflegung in der Vor- und Nachmittagspause und die Teilnahmebestätigung. Im Kursbeitrag NICHT enthalten sind die Reise zum und vom Kursort, ISO Prüfungsgebühren und die Verpflegung während des Mittagspause.

2.3 Der Kursbeitrag bzw. die Kosten der Weiterbildung sind nach Rechnungslegung, innerhalb der auf der Rechnung ausgewiesenen Zahlungsfrist, ohne Abzüge auf das Konto der schmid & diamant development gmbh einzuzahlen oder zu überweisen.

2.4 Die Aufrechnung von allfälligen Gegenforderungen ist ausgeschlossen.

2.5 Die Anmeldung zu einer bestimmten Veranstaltung kann an bestimmte Voraussetzungen der TeilnehmerInnen, wie z.B. Qualifikation, Erfahrung, Kenntnisse, etc. gebunden sein und wird situationsgemäß im Vorfeld besprochen und kommuniziert. Die TeilnehmerInnen werden alle Angaben ihrer Person und Vorkenntnisse betreffend wahrheitsgemäß machen.

2.6 schmid & diamant behält sich vor, TeilnehmerInnen von der Teilnahme an einem Lehrgang auszuschließen, wenn diese unwahre Angaben betreffend ihrer Person oder ihrer Vorkenntnisse gemacht haben. Weiters können TeilnehmerInnen nach vorheriger ausdrücklicher schriftlicher Verwarnung von der Teilnahme ausgeschlossen werden, wenn durch sie der Ablauf der Veranstaltung gestört oder behindert wird oder sie nicht in den Lehrgang integriert werden können. In diesem Fall sind die TeilnehmerInnen berechtigt, die Kursunterlagen zu behalten, der Kursbeitrag wird nicht erstattet.

3. Änderungen & Stornierungen von der/dem AuftraggeberIn (TeilnehmerIn)
3.1 Umbuchungen auf andere Kurse oder spätere Termine sind nur nach Absprache möglich und bedürfen zu ihrer Wirksamkeit die schriftliche Bestätigung von schmid & diamant.

3.2 Stornierungen oder Vertragsänderungen sind von den TeilnehmerInnen bzw. AuftraggeberInnen schriftlich bekanntzugeben und bedürfen zu ihrer Wirksamkeit die schriftliche Bestätigung von schmid & diamant.

3.3 Stornierungen sind bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ohne Stornogebühr möglich. Bei Stornierung innerhalb von 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden 50% des Kursbeitrages in Rechnung gestellt.

3.4 Nach Veranstaltungsbeginn oder wenn die TeilnehmerInnen an der Teilnahme an der Veranstaltung teilweise oder gänzlich verhindert sind oder verzichten, ist kein Storno mehr möglich und vom Teilnehmer ist der gesamte Kursbeitrag zu entrichten.

3.5 Die Stornogebühr entfällt, sofern ErsatzteilnehmerInnen vom ursprünglichen Auftraggeber oder der Teilnehmerin nominiert werden, und der Teilnehmerbetrag von diesem/r voll eingezahlt wird.

3.6 Bei Firmenseminaren, die exklusiv für den/die AuftraggeberIn organisiert werden, sind Stornierungen bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ohne Stornogebühr möglich. Danach fallen 100% der Vertragssumme als Stornogebühr an. Weiters werden allfällige eingeforderte Drittkosten etwa für Hotelstornos, Reisestornos oder ähnliche frustrierte Aufwendungen an den/die AuftraggeberIn weiterverrechnet.


4. Änderungen & Stornierungen von schmid & diamant
4.1 Änderungen: Da es aus organisatorischen Gründen bei Weiterbildungsveranstaltungen zu Änderungen bezüglich der Zeit, Vortragenden und Inhaltsabfolgen kommen kann, behalten wir uns Änderungen des Programmes, der Vortragenden, des Ortes, der Zeit und auch eine Verschiebung von einzelnen Lehrgangsmodulen vor.

4.2 Storno: Das Zustandekommen einer Veranstaltung hängt immer von einer MindestteilnehmerInnenanzahl ab. Falls eine Veranstaltung nicht zustande kommt, wird den TeilnehmerInnen eine kostenlose Umbuchung auf einen anderen Termin oder eine andere Veranstaltung angeboten.

4.3 Muss eine Veranstaltung aus organisatorischen Gründen (z.B. Krankheit des Referenten, zu geringe Teilnehmerzahl, höhere Gewalt oder andere unvorhergesehene Ereignisse) abgesagt werden, erfolgt eine abzugsfreie Rückerstattung des bereits von den TeilnehmerInnen eingezahlten Kursbeiträgen. Ein Ersatz für darüber hinausgehende Aufwendungen jeder Art ist ausgeschlossen.


5. Daten
5.1 Alle Daten werden vertraulich behandelt und nicht ohne Zustimmung der jeweiligen Person oder des jeweiligen Unternehmens in öffentlich zugänglichen Medien verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

5.2 Der/Die AuftraggeberIn (TeilnehmerIn) stimmt zu, dass seine/ihre persönlichen Daten und/oder die Daten seiner/ihrer Organisation, die im Rahmen der Seminaranmeldung und –Durchführung erhoben werden, in der Kundendatenbank von schmid & diamant verarbeitet und für Informationen und Kontaktaufnahmen verwendet werden dürfen.

6. Teilnahmebestätigungen & Diplome
6.1. Nach Anwesenheit in mehr als 75% der Unterrichtseinheiten und der Erfüllung kursspezifischer Anforderungen wird von schmid & diamant eine Teilnahmebestätigung ausgestellt. Bei Lehrgängen wird nach erfolgreicher Abschlussprüfung und/oder der Präsentation einer positiven Projekt/Seminararbeit, zusätzlich zur 75%igen Anwesenheit, ein Diplom mit Hinweis auf Lehrgangsdauer, Prüfung und Projektarbeit überreicht. Diplom bzw. Teilnahmebestätigung sind im Preis inkludiert. Allfällige zusätzliche Kosten einer ISO Prüfung werden im Angebot bzw. Kostenvoranschlag getrennt ausgewiesen.

7. Rücktrittsrecht nach § 5e-h des Konsumentenschutzgesetzes
7.1. Es steht bei Fernabsatz ein Rücktrittsrecht der TeilnehmerInnen binnen 7 Werktagen ab Vertragsabschluss zu, welches jedoch nicht bei Veranstaltungen gilt, die innerhalb dieser Frist bereits beginnen.

8. Haftungsausschluss
8.1 Die Teilnahme an Veranstaltungen und Aktivitäten erfolgt ausnahmslos auf eigene Gefahr und Verantwortung. schmid & diamant haftet nur für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz entstehen. Für persönliche Gegenstände der TeilnehmerInnen wird von schmid & diamant keinerlei Haftung übernommen.

8.2 schmid & diamant wählt ausnahmslos erfahrene ExpertInnen als ReferentInnen aus. Trotz sorgfältiger Vorbereitung der Seminare und Lehrgänge wird darauf hingewiesen, dass alle Angaben in den Kursunterlagen dennoch ohne Gewähr erfolgen und eine Haftung der AutorInnen oder von schmid & diamant ausgeschlossen ist.

8.3 Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung der Kursunterlagen, sind vorbehalten. Kein Teil der Unterlagen darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der AutorInnen reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.


9. Schlussbestimmungen
9.1 Die Vertragsparteien bestätigen, alle Angaben im Vertrag gewissenhaft und wahrheitsgetreu gemacht zu haben und verpflichten sich, allfällige Änderungen wechselseitig umgehend bekannt zu geben.

9.2 Änderungen des Vertrages und dieser AGB bedürfen der Schriftform; ebenso ein Abgehen von diesem Formerfordernis. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

9.3 Auf diesen Vertrag ist materielles österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts anwendbar. Erfüllungsort ist der Ort der beruflichen Niederlassung von schmid & diamant. Für Streitigkeiten ist das Gericht am Unternehmensort von schmid & diamant zuständig.


AGB FÜR CONSULTING / UNTERNEHMENSBERATUNG

1. Allgemeine Grundlagen / Geltungsbereich
1.1 Für sämtliche Rechtsgeschäfte zwischen dem/der AuftraggeberIn und dem/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung.

1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Vertragsbeziehungen, somit auch dann, wenn bei Zusatzverträgen darauf nicht ausdrücklich hingewiesen wird.

1.3 Entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen des/der AuftraggeberIn sind ungültig, es sei denn, diese werden von der/dem AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) ausdrücklich schriftlich anerkannt.

1.4 Für den Fall, dass einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein und/oder werden sollten, berührt dies die Wirksamkeit der verbleibenden Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame ist durch eine wirksame Bestimmung, die ihr dem Sinn und wirtschaftlichen Zweck nach am nächsten kommt, zu ersetzen.

2. Umfang des Beratungsauftrages / Stellvertretung
2.1 Der Umfang eines konkreten Beratungsauftrages wird im Einzelfall vertraglich vereinbart.

2.2 Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) ist berechtigt, die ihm obliegenden Aufgaben ganz oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen. Die Bezahlung des Dritten erfolgt ausschließlich durch den/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) selbst. Es entsteht kein wie immer geartetes direktes Vertragsverhältnis zwischen dem Dritten und dem/der AuftraggeberIn.

2.3 Der/Die AuftraggeberIn verpflichtet sich, während sowie bis zum Ablauf von drei Jahren nach Beendigung dieses Vertragsverhältnisses keine wie immer geartete Geschäftsbeziehung zu Personen oder Gesellschaften einzugehen, deren sich der/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) zur Erfüllung seiner/ihrer vertraglichen Pflichten bedient. Der/die AuftraggeberIn wird diese Personen und Gesellschaften insbesondere nicht mit solchen oder ähnlichen Beratungsleistungen beauftragen, die auch der/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) anbietet.

3. Aufklärungspflicht des/der AuftraggebersIn / Vollständigkeitserklärung
3.1 Der/Die AuftraggeberIn sorgt dafür, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen bei Erfüllung des Beratungsauftrages an seinem/ihrem Geschäftssitz ein möglichst ungestörtes, dem raschen Fortgang des Beratungsprozesses förderliches Arbeiten erlauben.
3.2 Der/Die AuftraggeberIn wird den/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) auch über vorher durchgeführte und/oder laufende Beratungen – auch auf anderen Fachgebieten – umfassend informieren.

3.3 Der/Die AuftraggeberIn sorgt dafür, dass dem/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) auch ohne dessen/deren besondere Aufforderung alle für die Erfüllung und Ausführung des Beratungsauftrages notwendigen Unterlagen zeitgerecht vorgelegt werden und ihm/ihr von allen Vorgängen und Umständen Kenntnis gegeben wird, die für die Ausführung des Beratungsauftrages von Bedeutung sind. Dies gilt auch für alle Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Tätigkeit der Beratung bekannt werden.

3.4 Der/Die AuftraggeberIn sorgt dafür, dass seine/ihre MitarbeiterInnen und die gesetzlich vorgesehene und gegebenenfalls eingerichtete ArbeitnehmerInnenvertretung (Betriebsrat/Betriebsrätin) bereits vor Beginn der Tätigkeit des/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) von dieser informiert werden.

4. Sicherung der Unabhängigkeit
4.1 Die Vertragspartner verpflichten sich zur gegenseitigen Loyalität.
4.2 Die Vertragspartner verpflichten sich gegenseitig, alle Vorkehrungen zu treffen, die geeignet sind, die Gefährdung der Unabhängigkeit der beauftragten Dritten und MitarbeiterInnen des/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) zu verhindern. Dies gilt insbesondere für Angebote des/der AuftraggeberIn auf Anstellung bzw. der Übernahme von Aufträgen auf eigene Rechnung.

5. Berichterstattung / Berichtspflicht
5.1 Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) verpflichtet sich, über seine/ihre Arbeit, die seiner/ihrer MitarbeiterInnen und gegebenenfalls auch beauftragte Dritte durchführen, dem Arbeitsfortschritt entsprechend, dem/der AuftraggeberIn Bericht zu erstatten.

5.2 Den Schlussbericht erhält der/die AuftraggeberIn in angemessener Zeit, d.h. zwei bis vier Wochen, je nach Art des Beratungsauftrages nach Abschluss des Auftrages.

5.3 Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) ist bei der Herstellung des vereinbarten Werkes weisungsfrei, handelt nach eigenem Gutdünken und in eigener Verantwortung. Er/Sie ist an keinen bestimmten Arbeitsort und keine bestimmte Arbeitszeit gebunden.

6. Schutz des geistigen Eigentums
6.1 Die Urheberrechte an den von dem/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) und seinen/ihren MitarbeiterInnen und beauftragten Dritten geschaffenen Werke (insbesondere Anbote, Berichte, Analysen, Gutachten, Organisationspläne, Programme, Leistungsbeschreibungen, Entwürfe, Berechnungen, Zeichnungen, Datenträger etc.) verbleiben bei dem/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn). Sie dürfen von dem/der AuftraggeberIn während und nach Beendigung des Vertragsverhältnisses ausschließlich für vom Vertrag umfasste Zwecke verwendet werden. Der/Die AuftraggeberIn ist insofern nicht berechtigt, das Werk (die Werke) ohne ausdrückliche Zustimmung des/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) zu vervielfältigen und/oder zu verbreiten. Keinesfalls entsteht durch eine unberechtigte Vervielfältigung/Verbreitung des Werkes eine Haftung des/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) – insbesondere etwa für die Richtigkeit des Werkes – gegenüber Dritten.

6.2 Der Verstoß des/der AuftraggeberIn gegen diese Bestimmungen berechtigt den/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) zur sofortigen vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses und zur Geltendmachung anderer gesetzlicher Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung und/oder Schadenersatz.

7. Gewährleistung
7.1 Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) ist ohne Rücksicht auf ein Verschulden berechtigt und verpflichtet, bekannt werdende Unrichtigkeiten und Mängel an seiner/ihrer Leistung zu beheben. Er/Sie wird den/die AuftraggeberIn hiervon unverzüglich in Kenntnis setzen.

7.2 Dieser Anspruch des/der AuftraggeberIn erlischt nach sechs Monaten nach Erbringen der jeweiligen Leistung.

8. Haftung / Schadenersatz
8.1 Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) haftet dem/der AuftraggeberIn für Schäden – ausgenommen für Personenschäden - nur im Falle groben Verschuldens (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit). Dies gilt sinngemäß auch für Schäden, die auf von dem/der AuftragnehmerIn beigezogene Dritte zurückgehen.

8.2 Schadenersatzansprüche des/der AufraggeberIn können nur innerhalb von sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens aber innerhalb von drei Jahren nach dem anspruchsbegründenden Ereignis gerichtlich geltend gemacht werden.

8.3 Der/Die AuftraggeberIn hat jeweils den Beweis zu erbringen, dass der Schaden auf ein Verschulden des/der AuftragnehmerIn zurückzuführen ist.

8.4 Sofern der/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) das Werk unter Zuhilfenahme Dritter erbringt und in diesem Zusammenhang Gewährleistungs- und/oder Haftungsansprüche gegenüber diesen Dritten entstehen, tritt der/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) diese Ansprüche an den/die AuftraggeberIn ab. Der/Die AuftraggeberIn wird sich in diesem Fall vorrangig an diese Dritten halten.

9. Geheimhaltung / Datenschutz
9.1 Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) verpflichtet sich zu unbedingtem Stillschweigen über alle ihm/ihr zur Kenntnis gelangenden geschäftlichen Angelegenheiten, insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie jedwede Information, die er/sie über Art, Betriebsumfang und praktische Tätigkeit des/der AuftraggeberIn erhält.

9.2 Weiters verpflichtet sich der/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn), über den gesamten Inhalt des Werkes sowie sämtliche Informationen und Umstände, die ihm/ihr im Zusammenhang mit der Erstellung des Werkes zugegangen sind, insbesondere auch über die Daten von KundInnen des/der AuftraggeberIn, Dritten gegenüber Stillschweigen zu bewahren.

9.3 Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) ist von der Schweigepflicht gegenüber allfälligen GehilfInnen und StellvertreterInnen, denen er/sie sich bedient, entbunden. Er/Sie hat die Schweigepflicht aber auf diese vollständig zu überbinden und haftet für deren Verstoß gegen die Verschwiegenheits-verpflichtung wie für einen eigenen Verstoß.

9.4 Die Schweigepflicht reicht unbegrenzt auch über das Ende dieses Vertragsverhältnisses hinaus.

9.5 Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) ist berechtigt, ihm/ihr anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertragsverhältnisses zu verarbeiten. Der/Die AuftraggeberIn leistet dem/der AuftragnehmerIn Gewähr, dass hierfür sämtliche erforderlichen Maßnahmen insbesondere jene im Sinne des Datenschutzgesetzes, wie etwa Zustimmungserklärungen der Betroffenen, getroffen worden sind.

10. Honorar
10.1 Nach Vollendung des vereinbarten Werkes erhält der/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) ein Honorar gemäß der Vereinbarung zwischen dem/der AuftraggeberIn und dem/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn). Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) ist berechtigt, dem Arbeitsfortschritt entsprechend Zwischenabrechnungen zu legen und dem jeweiligen Fortschritt entsprechende Akonti zu verlangen. Das Honorar ist jeweils mit Rechnungslegung durch den/die AuftragnehmerIn fällig.

10.2 Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) wird jeweils eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung mit allen gesetzlich erforderlichen Merkmalen ausstellen.

10.3 Anfallende Barauslagen, Spesen, Reisekosten, etc. sind gegen Rechnungslegung des/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) von dem/der AuftraggeberIn zusätzlich zu ersetzen.
10.4 Unterbleibt die Ausführung des vereinbarten Werkes aus Gründen, die auf Seiten des/der AuftraggeberIn liegen, oder aufgrund einer berechtigten vorzeitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses durch den/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn), so behält der/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) den Anspruch auf Zahlung des gesamten vereinbarten Honorars abzüglich ersparter Aufwendungen. Im Falle der Vereinbarung eines Stundenhonorars ist das Honorar für jene Stundenanzahl, die für das gesamte vereinbarte Werk zu erwarten gewesen ist, abzüglich der ersparten Aufwendungen zu leisten. Die ersparten Aufwendungen sind mit 30 Prozent des Honorars für jene Leistungen, die der/die AuftragnehmerIn bis zum Tage der Beendigung des Vertragsverhältnisses noch nicht erbracht hat, pauschaliert vereinbart.

10.5 Im Falle der Nichtzahlung von Zwischenabrechnungen ist der/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) von seiner/ihrer Verpflichtung, weitere Leistungen zu erbringen, befreit. Die Geltendmachung weiterer aus der Nichtzahlung resultierender Ansprüche wird dadurch aber nicht berührt.

11. Elektronische Rechnungslegung
11.1 Der/Die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) ist berechtigt, dem/der AuftraggeberIn Rechnungen auch in elektronischer Form zu übermitteln. Der/Die AuftraggeberIn erklärt sich mit der Zusendung von Rechnungen in elektronischer Form durch den/die AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) ausdrücklich einverstanden.

12. Dauer des Vertrages
12.1 Dieser Vertrag endet grundsätzlich mit dem Abschluss des Projekts.

12.2 Der Vertrag kann dessen ungeachtet jederzeit aus wichtigen Gründen von jeder Seite ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gelöst werden. Als wichtiger Grund ist insbesondere anzusehen,
- wenn ein Vertragspartner wesentliche Vertragsverpflichtungen verletzt oder
- wenn über einen Vertragspartner ein Insolvenzverfahren eröffnet oder der Konkursantrag mangels kostendeckenden Vermögens abgewiesen wird.

13. Schlussbestimmungen
13.1 Die Vertragsparteien bestätigen, alle Angaben im Vertrag gewissenhaft und wahrheitsgetreu gemacht zu haben und verpflichten sich, allfällige Änderungen wechselseitig umgehend bekannt zu geben.

13.2 Änderungen des Vertrages und dieser AGB bedürfen der Schriftform; ebenso ein Abgehen von diesem Formerfordernis. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

13.3 Auf diesen Vertrag ist materielles österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts anwendbar. Erfüllungsort ist der Ort der beruflichen Niederlassung des/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn). Für Streitigkeiten ist das Gericht am Unternehmensort des/der AuftragnehmerIn (UnternehmensberaterIn) zuständig.